Das Rickenbacher Wappen existiert seit 1947 und zeigt einen silbernen Wellenbalken, der das Wappen in eine rote und blaue Hälfte teilt. Es wiederholt die Farben der kirchlichen Muttergemeinde Gelterkinden. Der silberne Streifen symbolisiert das Rickenbächlein und die untere, blaue Hälfte steht für den einstigen Fischweiher von Rickenbach.
Gisin, Plattner, Erb und Handschin lauten die Namen der ältesten eingesessenen Familien. Einen dieser Namen trägt auch der berühmte Professor und Musikforscher Jacques Handschin (1886-1955), der Bürger von Rickenbach war.
Auch Heinrich Handschin (1830-1894), der als armer Knabe aus Rickenbach auszog und in Moskau zu einem grossen Weber-Fabrikanten wurde, stammt aus Rickenbach. Er vermachte sein grosses Vermögen verschiedenen wohltätigen Institutionen und Stiftungen. Nach seinem Tod wurde er in Gelterkinden begraben, wo auch ein Denkmal für ihn steht.
Rickenbach gehörte seit je her zur Pfarrei Gelterkinden. Obwohl es seit 1536 eine eigene Kapelle besitzt ist es noch heute bei Kirchgemeinde Gelterkinden - Rickenbach – Tecknau.