Voranschlag 2011

 

Der Voranschlag sieht einen Ertragsüberschuss von knapp Fr. 149‘000.- vor.
 
Allgemeine Verwaltung: Keine signifikante Veränderung; gegenüber R2009 reflektiert der Ausgabenanstieg erwartete Lohnanpassungen und den höheren Abschreibungsbedarf für das gekaufte ÖWe-Land.
Öffentliche Sicherheit: Vergleichbar mit Voranschlag 2010 und die Reduktion zu R2009 erfolgt Dank niedrigeren Ausgaben bei der Feuerwehr (weniger Anschaffungen, Entlastung Wasser) und beim Schiesswesen (2009: künstliche Kugelfänge)
Bildung: Für die bei der Gemeinde verbleibenden Ausgaben ist mit einem Anstieg der Kosten von ca. 2% (ohne Liegenschaften: ca. 5%) gegenüber R2009 zu rechnen. 
Betrieb Kindergarten: Anstieg bei den Lohnkosten durch die Anstellung einer zusätzlichen Lehrperson (VHP) zur Entlastung der Kindergärtnerin.
Betrieb Primarschule: Der erwartete Anstieg bei den Lohnkosten kann teilweise durch den Wegfall des Beitrags an die Kleinklasse kompensiert werden. Der Aufwand für Büro- und Schulmaterial ist von Fr. 9‘550.- auf fast das Doppelte gestiegen.  
Schulliegenschaften: Um gut Fr. 8‘000.- höhere Abschreibungen beim Kindergarten. Verminderter Abschreibungsbedarf beim Primarschulhaus (- Fr. 17‘000.- im Vergleich zu R2009). Zur Abgeltung der Real/Sekundarschulbauten verlangt der Kanton für 2001 noch Fr.7‘900.-, eine Reduktion von Fr. 25‘000.- im Vergleich zu 2009.
Jugendmusikschule: Auf Grund des Abschlusses 2009 muss mit Kosten von etwa Fr. 65‘000.- gerechnet werden, d.h. ca. Fr. 10‘000.- mehr als für 2010 budgetiert war.
Sonderschulen: Unter dem neuen Finanzausgleich fallen die Zahlungen an den Kanton weg und das Konto „Bildung“ wird darum um gute Fr. 60‘000.- entlastet.
Kultur und Freizeit: Der Anstieg im Vergleich zur R2009 erfolgt primär durch die Belastung von Fr. 6‘000.- für das Wasser der Dorfbrunnen auf diesem Konto;  das Konto der Feuerwehr wird entsprechend entlastet.
Gesundheit: Vergleichbar mit Vorjahren
Soziale Wohlfahrt: Die signifikante Erhöhung reflektiert hauptsächlich erwartete höhere Kosten unter „Unterstützung gemäss Fürsorge“ (+Fr. 48‘000.-) im Vergleich zum letzten Jahr und zu einem kleineren Teil durch die Professionalisierung der Administration (Fr. 4‘500.-).
Die Gemeinden zahlen mit dem neuen Finanzausgleich wesentlich weniger als früher an die Ergänzungsleistungen AHV/IV (R2009: Fr. 103‘336.-; VA2011: Fr. 67‘672.-).
Verkehr: Leichter Rückgang beim baulichen Unterhalt durch Dritte. Mit dem neuen Finanzausgleich fallend die Zahlungen für den öffentlichen Verkehr weg (ca. Fr. 60‘000.-).
Umwelt und Raumordnung:
Wasserversorgung: Weniger Aufwendungen beim baulichen Unterhalt durch Dritte.
Abwasserbeseitigung: Im Vergleich zu R2009 wurde mehr budgetiert für baulichen Unterhalt durch Dritte (+Fr. 60‘000.-) und gleichzeitig wurden keine weiteren Einlagen für die Vorfinanzierung gemacht (R2009: Fr. 68‘000.-). Die Einnahmen durch Gebühren sind erwartungsgemäss ca. Fr. 20‘000.- geringer als in den Vorjahren (Änderung Reglement).
Abfallbeseitigung: Vergleichbar mit Vorjahr.
Andere Kategorien: Vergleichbar mit Vorjahr.
Volkswirtschaft: Vergleichbar mit Vorjahr.
Finanzen und Steuern:
Steuern: Es wird mit etwas höheren Einnahmen als im extrem schlechten Jahr 2009 gerechnet. Es werden keine Steuern aus den Vorjahren budgetiert. Die Abschreibungen – nicht bezahlte Steuern - werden mit hohen Fr. 25‘000.- gleich belassen.
Finanzausgleich: Es wurden die gleichen Beträge budgetiert wie 2010 ausbezahlt wurden. Falls die Steuereinnahmen in der Zwischenzeit wieder ansteigen, könnten die ausgerichteten Beträge kleiner ausfallen.
Vermögens- und Schuldenverwaltung: Im Rahmen der Vorjahre