Die Moderatorin (rechts im Bild) unterhält sich mit Stimmberechtigten
Serge Jordi (2.v.links) im Gespräch mit Einwohnern
Raymond Müller gibt Auskunft
Kapelle Rickenbach
Der Turm als neues Schulzimmer
Neu entstandenes Sitzungszimmer im Foyer
Abfall kann jederzeit entsorgt werden (mit Marke!)
Grüngutentsorgung wird einfacher und sicherer
Kandidierende am Wahlpodium 2012
Wahlpodium 2012

Für die Gemeinderatswahlen am 11. März stehen in Rickenbach 7 bestens ausgewiesene Kandidierende für die 5 zu vergebenden Sitze zur Verfügung - eine spannende Ausgangslage.
Damit sich die Stimmberechtigten orientieren und ihre Wahl mit fundiertem Wissen treffen können, fand am Mittwoch, 15. Februar in der Mehrzweckhalle ein Wahlpodium statt and dem sämtliche Kandidierenden teilnahmen Die äusserst gut besuchte Veranstaltung - es waren ca. 80 Wahlberechtigte anwesend - wurde von Frau Beate Kogon, einer profilierten Journalistin aus Rickenbach sehr gekonnt geleitet.

Kandidierende mit Steckbriefen: St. Bucher, Y.Bussinger, M. Geu, K. Gisin, S. Jordi, R. Müller, A. Schwyter Hofmann

Die Kandidierenden hatten in einer ersten Runde Gelegenheit sich vorzustellen. In einem zweiten Teil ging es darum Fragen zu aktuellen Themen zu beantworten:
1.       Man konnte in der Zeitung lesen, dass Gelterkinden ein neues Hallenbad bauen will. Die Kosten von rund 17 Mio. Franken sollen z. T. auch die umliegenden Gemeinden mittragen.
Was meinen Sie – braucht es ein neues Hallenbad und ist es richtig, dass umliegende Gemeinden einen Beitrag leisten?

2.       Im Kanton BL gibt es immer noch fast gleich viele Gemeinden wie bei der Entstehung des Kantons (+ Laufentaler Gemeinden). Immer wieder hört man die Empfehlung, dass sich Gemeinden zusammenschliessen sollten, also fusionieren.
Glauben Sie, dass eine Fusion für eine Gemeinde wie Rickenbach sinnvoll wäre? Wo sehen Sie die Vorteile und wo die Nachteile einer Gemeindefusion? Und wie begründen Sie Ihr „Ja“ oder Ihr „Nein“ zu einer Fusion?

3.       In einigen Gemeinden ist „Tempo 30“ auf Gemeindestrassen ein Thema.
Denken Sie, dass Tempo 30 in Rickenbach auch eingeführt werden sollte? Wenn „Ja“, warum, und wenn „Nein“, warum nicht?

4.       Der grösste Ausgabenposten der Gemeinden ist „Bildung“ – vor allem die Schule im Dorf. Kleine Gemeinden haben oft Mühe, mit eigenen Kindern die Klassen zu füllen, was sich in besonders hohen Kosten niederschlägt.
Würden Sie es sinnvoll finden, dass Nachbargemeinden zusammenarbeiten und Kinder auch eine Klasse in einem Nachbardorf besuchen könnten, oder ist für Sie klar, dass alle Kinder, unabhängig von den Kosten, im eigenen Dorf in die Schule gehen können sollten?

5.       Am 11. März stimmen wir auch über ein neues Gesetz zur familienergänzenden Kinderbetreuung ab. Dieses Gesetz würde alle Gemeinden verpflichten, Eltern die Berufstätigkeit zu ermöglichen, indem die Gemeinde Betreuungsangebote finanziert bzw. Eltern finanziell unterstützt, wenn sie ihre Kinder extern betreuen lassen.
Finden Sie es richtig, dass alle Gemeinden diese Betreuungsangebote nach kantonaler Vorgabe zur Verfügung stellen oder finanzieren müssen? Bitte begründen Sie kurz Ihr „ Ja“ oder „Nein“.

6.       Ab nächstem Jahr verschwinden die Vormundschaftsbehörden in den Gemeinden und werden durch professionelle Fach-Behörden auf Bezirksebene ersetzt.
Begrüssen Sie den allgemeinen Trend, Milizbehörden durch Fachgremien zu ersetzen? Wo sehen Sie die Vorteile und wo die Nachteile?

7.       Jede Woche treffen auf der Gemeinde Gesuche ein zur Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen, von Hilfswerken und Vereinen, welche eine Dienstleistung erbringen. Oder Organisationskomitees, die einen Sportanlass oder eine kulturelle Veranstaltung organisieren, werben für Unterstützung.
Für die Gemeinde ist es kaum möglich, allen Gesuchen zu entsprechen. Sie muss Prioritäten setzen. Nach welchen Kriterien sollte die Gemeinde Ihrer Meinung nach in solchen Fällen Unterstützung bieten?

In einem dritten Teil hatten die Wahlberechtigten Gelegenhiet, den Kandidierenden direkt Fragen zu stellen. Von Interesses schien etwa ihre Haltung zum Jurapark, ob Weidetiere auch unter ihrer Regentschaft Glocken tragen dürfen oder man wollte wissen, wie sie die Informationspolitik der Gemeinde finden.
Nach einem kurzen Schlusswort der Kandidierenen und einem passenden Leitgedanken der Moderatorin verschob sich das Publikum ins Foyer wo bei einem Schlummertrunk noch lange Zeit rege diskutiert wurde.

 

EINLADUNGzur Bevölkerungsorientierung und Vernehmlassung
Der Neubau eines Kindergartens wurde im September 2009 von der Bevölkerung Rickenbachs an der Urne abgelehnt. In Folge dieses Entscheides wurde beschlossen, dass der vorhandene Kindergarten in der Klostergasse 4 bestehen bleiben und ausgebaut werden soll. Zu diesem Zweck wurde bereits ein Bau- und Strassenlinienplan beschlossen und genehmigt, der die Überbauung des Balkons ermöglichte. Nach der Realisierung des Umbaus soll nun auch eine attraktive Aussenanlage für den Kindergarten geschaffen werden. Als ersten Schritt strebt der Gemeinderat in diesem Zusammenhang eine Umzonung der Parzellen 181, 182 und 706 in eine OeWA-Zone an. Hierzu ist eine Mutation des Zonenplans Siedlung erforderlich.
In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat mit Unterstützung der Sutter AG das Thema bearbeitet und den neuen Zonenplan Siedlung, Mutation OeWA-Zone Kindergarten entworfen. Die kantonale Vorprüfung des Planentwurfs ist bereits abgeschlossen und der Plan beschluss- und genehmigungsfähig.
Im Rahmen des gesetzlich festgeschriebenen Informations- und Mitwirkungsverfahrens werden nun die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer über den Planungsentwurf orientiert und zur Vernehmlassung eingeladen. Dazu hat der Gemeinderat folgenden Ablauf festgelegt:

Internet
www.rickenbach-bl.ch /
von 24.01. bis 06.02.
Einsicht Dokumente:
Der Plan und der Planungsbericht können während der Vernehmlassungsfrist auf dieser Homepage eingesehen werden.
Vernehmlassung
Von 24.01. bis 06.02.
Vernehmlassungsfrist:
Eingaben sind schriftlich bis 06.02. an den Gemeinderat zu richten.
Schalterstunden
Gemeindeverwaltung
Mo. 18.00 - 19.30 Uhr, Do. 09.00 - 11.00 Uhr
Einsicht Dokumente:
Möglichkeit zur Einsichtnahme des Plans und des Planungsberichts während der Vernehmlassungsfrist (ohne Erläuterungen)

Die erarbeitete Mutation des ZPS enthält folgende Schwerpunkte und Änderungen gegenüber der bisherigen Zonenplanung:
· Schaffung einer Zone für Öffentliche Werke und Anlagen (OeWA) auf den Parzellen 181, 182 und 706
· Sicherung der Verfügbarkeit aller drei Parzellen mit dem Ziel der Errichtung einer Aussenanlage mit Aufenthaltsqualität und Spielgeräten für die Kinder
Nach Abschluss dieser Vernehmlassung wird die Planungsvorlage bereinigt und der Einwohnergemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt. Nach der Planauflage mit Einsprachemöglichkeit nach Raumplanungs- und Baugesetz werden die neuen Planungsdokumente mit der regierungsrätlichen Genehmigung rechtsgültig.
Der Gemeinderat sowie die Planer hoffen auf eine rege Beteiligung am vorliegenden Vernehmlassungsverfahren.
 
Wie soll die Kapelle in Zunkunft genutzt werden?

Die Kapelle ist im Besitz der Einwohnergemeinde. Historisch dient die Kapelle primär den Bedürfnissen der Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde. Es finden gelegentlich Gottesdienste und Abdankungsfeiern statt. In der Vergangenheit, stellten die „Reformierten“ auch bei weitem die grösste Bevölkerungsgruppe.
Die heutige Nutzung der Kapelle kann nicht ganz befriedigen. Der Raum wird pro Jahr nur einige Male genutzt. Gleichzeitig könnte die Gemeinde einen Raum dieser Grösse öfters gebrauchen. Auch stellt sich die Frage, ob die 40% der Bevölkerung, welche nicht Reformierte sind, nicht auch Anspruch auf einen „Kulturraum“ hätten. Könnte man sich z.B. eine Hoch-zeitsfeier ausserhalb des evangelisch-reformierten Glaubensrichtung in der Kapelle überhaupt vorstellen? Wie reagiert der Gemeinderat, wenn „Nichtgläubige“ eine Abdan-kungsfeier in der Kapelle halten möchten?
Mit zunehmendem Anteil anderer Religionen, bzw. von Einwohnern, die formell keiner Glaubensgemeinschaft angehören, sind dies relevante Fragen. Der Gemeinderat wird sich in nächster Zeit mit dem Thema befassen und er wäre dankbar, wenn sich auch die Bevölkerung dazu Gedanken macht.

Der Finanzausgleich für 2011 ist bekannt

Wir haben dieses Jahr fast Fr. 290'000.- weniger erhalten als im letzten Jahr. Dieser Betrag setzt sich vor allem aus einem Minderguthaben beim horzontalen Finanzausgleich (- 172'000.-) und einer Kürzung des Zusatzbeitrags (-119'000.-) zusammen (S. Tabelle am Ende der Seite).

Der Turm als neues Schulzimmer

Ab dem neuen Schuljahr wird die 3. Klasse von Frau Breitenstein im Turm unterrichtet. Wir hatten das Glück, dass die Sekundarschule Arlesheim ihr neu saniertes Schulhaus vollständig mit neuen Möbeln ausstattetn konnte. Die Schule benötigte darum die bestehenden Pulte und Stühle nicht mehr und stellte diese uns kostenlos zur Verfügung. Vielen Dank!
Die vorhandene Wandtafel im Turm stammt noch aus der Zeit unserer Schulhaussanierung und wurde wohlweislich nie abmontiert. Damals fand der ganze Unterricht in diesem Raum statt. Der Turm hat sich also als Schulzimmer bereits bestens bewährt!

Neues Sitzungszimmer im Foyer

Während der Sommerferien entstand im Foyer ein neues Sitzungs- und Arbeitszimmer. Durch eine Glas-Trennwand kann bei Bedarf eine Fläche des ansonsten nicht benutzten Raums abgetrennt und in einen eigenständigen Raum verwandelt werden.
Mit der Nutzung des Turms als Schulzimmer steht dieser Raum bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung und das neue Sitzungszimmer bietet einen entsprecheden Ersatz. Für die Gemeindeversammlung wird er allerdings nicht reichen und diese werden in Zukunft wieder in der Halle abgehalten werden. 

Entsorgung der Kehrichtsäche
Jetzt jederzeit möglich in Sammelcontainer

Seit Mitte Mai stehen beim Feuerwehrmagazin zwei grüne 770lt.-Container der Gemeinde.In diese beiden Sammelcontainer kann die Bevölkerung von Rickenbach zu jeder Zeit nur mit Gebührenmarken versehene Kehrichtsäcke deponieren.Das richtige Entsorgen des Kehrichts wird kontrolliert! Wer sich also nicht an diese Regelung hält, wird seitens des Gemeinderates verwarnt und gebüsst.

Es dürfen nur mit Gebührenmarken versehene Kehrichtsäcke entsorgt werden!                                                          

Spielgruppe Pinocchio
Frau Basile führt Gruppe allein weiter

Frau J. Meier Trost hat den GR darüber informiert, dass sie per Ende Schuljahr 2011 ihre Mitarbeit in der Spielgruppe "Pinocchio" infolge einer neuen beruflichen Herausforderung beenden wird.  Frau Basile wird die Spielgruppe alleine weiterführen.

 

Spielgruppe Pinocchio
Frau Basile führt Gruppe allein weiter

Frau J. Meier Trost hat den GR darüber informiert, dass sie per Ende Schuljahr 2011 ihre Mitarbeit in der Spielgruppe "Pinocchio" infolge einer neuen beruflichen Herausforderung beenden wird.  Frau Basile wird die Spielgruppe alleine weiterführen.

 

Vergleich Finanzausgleich 2010-2011